Bericht des Weißenburger Tagblatts vom 17.01.2009
OB erteilt Wunsch der Feuerwehr eine Absage
Erst mal keine weitere FFW-Halle
Aber: Unterstützung bei der Anschaffung mehrerer neuer Fahrzeuge - Polizeichef verabschiedete sich
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| Zahlreiche Ehrungen: Die Generalversammlung im Feuerwehrhaus in der Industriestraße (Korrektur des Webmasters. Schlachthofstraße) nutze die FFW Weißenburg um mehrere Mitglieder für Ihre Verdienste zu ehren. |
WEISSENBURG (kat) - Die Weißenburger Feuerwehr wird vorerst keine zusätzliche Halle auf dem Gelände an der Industriestraße erhalten. Entsprechenden Plänen der Freiwilligen Feuerwehr erteilte Oberbürgermeister Jürgen Schröppel nun bei der Generalversammlung eine Absage.
Kommandant Klaus Knaupp hatte in seinem Bericht eine zeitnahe Umsetzung gefordert, da die besetehenden Platzverhältnisse sehr beengt seien. "Die Durchgangsbreite zwischen den Fahrzeugen und den dahinter seitlich versetzt stehenden Anhängern ist teilweise kleiner als ein halber Meter", berichtete Knaupp.
Der OB wiegelte bei seinem ersten Besuch einer FFW-Generalversammlung ab. Die Lage im Stadthaushalt erfordere es, zuerst vorangige Projekte zu finanzieren, warb er um Verständnis. "Eine neue Halle für den Bauhof ist momentanwichtiger", erklärte Schröppel. Beides könne sich die Stadt nicht leisten. Er wolle aber an der Linie seines Amtsvorgängers Reinhard Schwirzer festhalten und die Wehr nach Kräften unterstützen, sicherte Schröppel zu.
Heuer wird die Stadt ein neues Mehrzweckfahrzeug finanzieren, das den 22 Jahre alten VW-Bus ersetzen soll. Die Ortsteilswehrn Weimersheim und Dettenheim bekommen 2010 zwei generalsanierte Fahrzeuge im Wert von je 35 000 Euro. Der "größte Brocken" so Schröppel stehe 2011 an.In diesem Jahr will die FFW Weißenburg ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug als Ersatz für das dann 30 Jahre alte Tanklöschfahrzeug anschaffen. Die Kosten liegen bei 350 000 bis 400 000 Euro. "Eine solche Summe kann ich Ihnen heute nicht versprechen", erklärte der OB. Er versicherte aber, sich für eine Realisierung einzusetzen.
OB Schröppel dankte den Feuerwehrmännern ausdrücklich für Ihre Profesionalität und ihr Engagement. Er sei beim Brand der Buchhandlung Meyer zufällig von der ersten Sekune an dabei gewesen und habe sich vor Ort vom Können der Feuerwehr überzeugen können, erzählte Schröppel.
Während sich der OB der Feuerwehr-Generalversammlung sozusagen offiziell vorstellte, war es für Waldemar Jungkunz als Weißenburger Chef der letztmalige Auftritt bei den Rothelmen. Ende Mai wird der Dienststellenleiter nach über 42 Jahren im Polizeidienst in Rente gehen. Der 59-Jährige leitete die Polizeidienststelle Weißenburg zwölf Jahre lang. Jungkunz bedankte sich für die ausgesprochen gute Zusammenarbeit mit der FFW und warb um eine Fortsetzung mit seinem Amtsnachfolger. Wer seine Stelle übernehme, sei aber noch unklar.
Bei der Generalversammlung standen außerdem einige Ehrungen und Beförderungen an. Jugend- und Atemschutzgerätewart Markus Eisenmann wurde mit sofortiger Wirkung zum Löschmeister ernannt. Der Jugendwart betreut momentan 10 Jugendliche. Zwei seiner Schützlinge, Marco reich und Thomas Struller jun., wurden - da sie nun volljahrig sind - in den aktiven Dienst übernommen. Eisenmann hat im vergangenen Jahr etwa 140 Stundne Jugendarbeit geleistet.
Außerdem bekammen der erste Vorsitzende Klaus Höhne, Matthias Ottinger und Georg Stary für 25 Jahre aktiven Dienst das silberene Ehrenkreuz verliehen. Nach 42 aktiven Dienstjahren und dem Erreichen der Altersgrenze von 60 Jahren scheidet Karl-Heinz Schork aus der FFW aus. Er bekam von OB Schröppel einen Präsentkorb überreicht. Der ehemalige Kommandant August Knaupp (1969 bis 1947), Rudolf Hemmeter und Ludwig Wacker wurde für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt.
[Webmaster: Letzter Absatz korrigiert, Berichtigung auch im Weißenburger Tagblatt: An der Generalversammlung 2009 wurde kein Steckkreuz verliehen]
Katja Kölbl
© WEIßENBURGER TAGBLATT
Siehe auch den 1ten Bericht des Weißenburger Tagblatts über die Generalversammlung vom 16.01.2009. 
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