Brand eines Flachdachs, Ludwig-Thumshirn-Straße
Zeit:
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27.03.2008
16.08 Uhr -
ca. 23:30 Uhr
und
28.03.2008
1.58 Uhr - ca. 7:00 Uhr
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Ort:
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Ludwig-Thumshirn-Straße
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Art:
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Großbrand
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Fahrzeuge:
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MZF, LF 16/12, RW2, TLF 16, DLK 23/12 cc , VLKW, MTW, LiMa |
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Personal:
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40 FFW Weißenburg
SEG Weißenburg
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Die Feuerwehr Weißenburg wurde mit dem Stichwort "Rauch aus Dach in der Ludwig-Thumshirn-Straße" alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr rauchte es bereits stark aus allen Seiten und Ecken des Flachdachs.
Über Steckleiter und Drehleiter wurde sofort mit der Brandbekämpfung begonnen. Um den Wasserschaden gering zu halten und um direkt an die Brandherde im gesamten Flachdach zu gelangen, musste in mühevoller Kleinarbeit die Dachhaut geöffnet werden, um die versteckten Glutnester zu erreichen. Dazu gingen auf dem Dach mehrere Trupps ausgerüstet mit schwerem Atemschutz mit Motorsägen und Äxten vor. Zum Öffnen der Dachhaut aus Bitumen musste zuerst die darüberliegende Kiesschicht mit Schaufeln entfernt werden. Mit Schaum wurden die Glutnester erstickt. Zum Eindämmen des Brandes im Flachdach musste das Flachdach auch von untem aus dem Wohnbereich heraus geöffnet werden.
Der Einsatz gestaltete sich äußerst schwierig und kräftezehrend, da das komplette Dach geöffnet werden musste.
Die Löscharbeiten, Aufräumarbeiten, Brandwache und Nachlöscharbeiten dauerten bis ca. 7 Uhr in der Früh.
Zwei Feuerwehrleute wurden beim Öffnen des Dachs durch herabtropfendes brennendes Bitumen verletzt. Ein Kamerad wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation zur Beobachtung ins Weißenburger Krankenhaus eingeliefert.
Die Schnelle Einsatzgruppe des Weißenburger BRKs war mit mehr als 10 Helfern an der Einsatzstelle vertreten und sorgte für die medizinische Absicherung der Einsatzkräfte. Darüberhinaus sorgten sie bei diesem langen Einsatz in bewärter Weise für die Einsatzverpflegung mit Getränken, Brotzeit und Gulaschsuppe. Polizeibericht: Brand eines Einfamilienhauses
WEISSENBURG, LKR. WEISSENBURG-GUNZENHAUSEN. (542) Gestern Nachmittag, 27.03.08, gegen 16.00 Uhr, brach in Weißenburg, in der Ludwig-Thumshirn-Straße, im Dachbereich eines Einfamilienhauses ein Brand aus. Die 56-jährige Hauseigentümerin war im Obergeschoss mit Hausarbeiten beschäftigt, als ein Kurzschluss die Stromversorgung des Hauses lahm legte. Kurze Zeit darauf wurde sie von einem Nachbarn verständigt, dass im Dachbereich Qualm aufsteige. Möglicherweise hatte der Kurzschluss das Flachdach in Brand gesetzt. Das Flachdach des 2-geschossigen Einfamilienhauses in einer Größe von ca. 10 x 14 m ist mit Bitumen-Schweißbahnen und Kiesschüttung aufgebaut. Durch das Löschwasser wurden auch die Wohnräume in Mitleidenschaft gezogen. Nach erster Schätzung der Ansbacher Kripo beträgt der Schaden über 100.000 Euro. Die Weißenburger Feuerwehr war mit 30 Mann im Einsatz, verletzt wurde niemand. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde vorsorglich die umliegende Wohnbevölkerung gewarnt. Zur Ermittlung der Brandursache wird seitens der Brandermittler ein Sachverständiger hinzugezogen.
© Bayerische Polizei
Zeitungsbericht: Viel Qualm am Dach
Großeinsatz der FFW Weißenburg - Wohnhausbrand mit über 100 000 Euro Sachschaden - Kurzschluß
WEISSENBURG (um) – Keine schwereren Verletzungen von Personen, dafür aber ein Sachschaden von über 100 000 Euro und ein sehr aufwendiger Großeinsatz der Weißenburger Feuerwehr. Das ist in Stichworten die Bilanz eines Wohnhausbrandes in Weißenburg.
Das Feuer brach am späten Donnerstagnachmittag in der Ludwig-Thumshirn-Straße aus. Bei dem Gebäude handelt es sich um das Einfamilienhaus des Weißenburger Stadtrats und bisherigen SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzenden Günter Kreißl. Dessen Frau war mit Hausarbeiten beschäftigt, als ein Kurzschluss die Stromversorgung des Hauses lahmlegte. Kurze Zeit später, so berichtet die Polizei, wurde sie von einem Nachbarn verständigt, dass im Dachbereich Qualm aufsteige. Die Weißenburger Polizei und Feuerwehr wurden alarmiert und waren rasch vor Ort.
Möglicherweise hatte der Kurzschluss das Dach in Brand gesetzt. Das Flachdach des zweigeschossigen Hauses ist mit Bitumen-Schweißbahnen und Kiesschüttung aufgebaut. „Die Dachhaut musste in mühsehliger Kleinarbeit mit Motorsägen geöffnet und versteckte Glutnester abgelöscht werden“, erklärte Stadtbrandinspektor Klaus Knaupp, der den Einsatz leitete. Insgesamt waren 40 Weißenburger Feuerwehrleute – viele von ihnen mit schweren Atemschutzgeräten ausgerüstet – zunächst rund acht Stunden bis spät in die Nacht hinein im Einsatz.
Drei dieser Aktiven der FFW wurden durch herabtropfendes Bitumen sowie durch Rauchvergiftung verletzt. Laut Knaupp gestaltete sich der Einsatz als „schwierig und kräfteraubend, weil das komplette Dach geöffnet werden musste“. Durch die Nachlöscharbeiten und die Brandwache war die Feuerwehr bis Mitternacht am Unglücksort. Kurz vor 2.00 Uhr am gestrigen Freitagmorgen wurden die Brandbekämpfer dann erneut alarmiert und mussten mit zehn Mann bis etwa 7.00 Uhr mehrfach aufloderne Glutnester ablöschen.
Die Kriminalpolizei Ansbach bezifferte den Schaden nach ersten Schätzungen auf über 100 000 Euro. Nicht zuletzt durch das Löschwasser wurden auch die Wohnräume stark in Mitleidenschaft gezogen. Zur Ermittlung der Brandursache wurde ein Sachverständiger hinzugezogen. Die umliegende Wohnbevölkerung wurde via Radio aufgerufen, die Fenster wegen der starken Rauchentwicklung geschlossen zu halten.
Bilder Feuerwehr Weißenburg (Stefan Thiel) und Weißenburger Tagblatt (Uwe Mühling) |